Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
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Videotechnik

Den Studierenden werden auf dem vermittelten Basiswissen (Grundlagen der Medientechnik) aufbauend erweiterte Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Videotechnik vermittelt. Sie kennen die Funktionsweise von Bildaufnahmesystemen und beherrschen die Grundlagen der Schwarz-Weiß-Technik, wie Abtastschema, Interleacing-Verfahren, Bildaufbau und Bilddarstellung mit klassischen CRT-Bildwandlern. Die Studierenden können zwischen den wichtigsten Fernsehnormsystemen unterscheiden und kennen deren spezifischen Eigenheiten (Vor- und Nachteile, Funktionsprinzipien, Schaltungsdetails). Die Kenntnisse werden um den Bereich der Farbbildaufnahme erweitert. Die Studenten können Begriffe (Timecode) und Systeme (lineare und nichtlineare Bildbearbeitungsplätze) aktiv anwenden. Sie kennen optische Kamerasysteme und Verfahren zur Datenreduktion bei Einzel- und Bewegtbildern. Die Unterschiede zwischen Standard Fernsehen (SDTV) und hochauflösendem Fernsehen (HDTV) werden anhand von zahlreichen Beispielen vermittelt und visualisiert.

 

 

Informationsverarbeitung Audio-Video

Den Studierenden werden auf dem vermittelten Basiswissen (Grundlagen der Medientechnik, Audiotechnik, Videotechnik und Broadcast-Systemtechnik) aufbauend erweiterte Fachkenntnisse auf den Gebieten der elektronischen Informationsverarbeitung von Audio- und Bildsignalen vermittelt. Aufbauend auf den klassischen Formaten des Audio- und Videobereiches werden Kodierer und Dekodierer, die eine umfassende Datenreduktion und Datenkompression von Audio- und Videosignalen ermöglichen ausführlich vorgestellt. Mathematische Algorithmen zur verlustfreien Kodierung und auch verlustbehafteten Kodierung stehen im Focus der Lehrveranstaltungen. Möglichkeiten des Einsatzes von fehlerkorrigierenden Codecs bilden einen weiteren Vorlesungsschwerpunkt. Hauptaugenmerk sind jedoch die im Rundfunk verwendeten systemtypischen Formate. Konsumerformate werden nur zur Veranschaulichung der Arbeitsweise von Codecs vorgestellt.

 

 

 

HDTV Digital Cinema

Den Studierenden werden Fachkenntnisse aus den Bereichen des hochauflösenden Fernsehen „High Definition Television (HDTV)“ und der analoger und digitaler Filmtechnik vermittelt. Im Bereich HDTV werden die Anforderungen an die Mediensysteme und Strukturen,  die unterschiedlichen Auflösungen und Bildformate besprochen. Ferner wird ein Ausblick auf zukünftige HD Techniken gegeben. Lerninhalte der analogen Filmtechnik sind die Historie, die Funktion und die Produktion von Filmen. Es wird auf unterschiedliche Filmarten und die entsprechenden Geräte eingegangen. Besprochen wird auch die Filmarchivierung, die einzelnen Arbeitsschritte in einem Kopierwerk und der Filmschnitt sowie die gesamte analoge Verarbeitungskette. Bei der digitalen Filmtechnik werden neben der Verarbeitungskette und den benötigten Geräten auch die technischen Gestaltungsmöglichkeiten (Farbräume, Farbkorrektur und Farbraumtransformation), entsprechende Kompressionsverfahren (JPEG 2000) und Datencontainer (DCI, MXF) besprochen. Einen weiteren Schwerpunkt bietet die digitale Projektion in 2D und 3D Technik. In verschiedenen Praktikumsversuchen werden die erlernten Kenntnisse vertieft.

 

 

 

Verantwortlich für die Lehrinhalte des 4. Semesters im Fach Videotechnik ist
Prof. Dr. Steffen Strauß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich für die Lehrinhalte des 4. Semesters im Fach Informationsverarbeitung Audio-Video ist
Prof. Dr. Matthias Schnöll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich für die Lehrinhalte des 4. Semesters im Fach HDTV Digital Cinema ist
Prof. Dr. Matthias Schnöll