Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
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Medienproduktionstechnik

Die Studenten erlernen ein grundlegendes Verständnis für den Medienproduktionsbereich (Audio, Video, Radio und Fernsehen). Sie sind in der Lage, die Anforderungen und technischen Voraussetzungen für eine Medienproduktion zu spezifizieren und das erforderliche Equipment zielgerichtet einzusetzen. Sie kennen Aufbau und Wirkungsweise, Unterschiede und Einsatzgebiete von analogen und digitalen Tonregieanlagen. Grundbegriffe- und Geräte der Klangestaltung (Hall, Effektgeräte, Kompander) und Anforderungen für den Produktionsbetrieb (Leitungs- und Signalführung, Studioverstärker) werden erarbeitet. Sie lernen die Grundstruktur einer modernen Hörfunkbetriebstechnik kennen und sind somit in der Lage, ihr technisches Verständnis den Abläufen im Produktionsprozess (im Studio und im mobilen Einsatz) zuzuordnen. Sie kennen Anforderungen und Aufzeichnungsverfahren für Audio- und Videodaten und sind in der Lage, moderne Datenträger (CD, DAT, DVD, HD-DVD, Blu-Ray Disc) anforderungsorientiert und  zielgerichtet einzusetzen. Die Studenten verfügen über Fachkenntnisse für den Produktionsbetrieb in einem Studio. Sie erlernen die Grundlagen der Beleuchtung (Lampenarten, Kalt- und Warmstrahler) und Beleuchtungstechniken (Szenenbeleuchtung, DMX-Technik).

 

 

 

Broadcastsystemtechnik

Den Studierenden werden auf dem vermittelten Basiswissen (Grundlagen der Medientechnik) aufbauend erweiterte Fachkenntnisse auf den Gebieten der elektronischen Medien im Broadcastbereich (engl. Rundfunk) vermittelt. Abläufe einer Rundfunkanstalt, die auf dem Rundfunkstaatsvertrag basieren, stehen im besonderen Focus der Lehrveranstaltungen. Es wird zwischen den Anforderungen von Hörfunk (Radio) und Fernsehen (TV) kontextabhängig unterschieden. Dabei insbesondere die Umsetzung von einer Idee und Konzeption über die Planung und Ausführung bis hin zur Dokumentation von Produktions- und Postproduktionsplanung.Die Studierenden können zwischen den wichtigsten Formaten, Schnittstellen und Komprimierungen im Audio- und Videobereich unterscheiden und kennen die typspezifischen Vor- und Nachteile beim Einsatz im Broadcastumfeld. Farbräume für SD-TV und HD-TV, Anforderungen an sendefähige Rundfunk-Beiträge, Produktionsplanung, Produktionsablauf sind weitere Schwerpunkte des Lehrangebotes. Dem Wandel von der klassischen Broadcasttechnik hin zum IT-dominierenden Workflow innerhalb einer Rundfunkanstalt wird dabei unmittelbar Rechnung getragen.

 

 

 

Verantwortlich für die Lehrinhalte des 3. Semesters im Fach Medienproduktionstechnik ist
Prof. Dr. Steffen Strauß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortlich für die Lehrinhalte des 3. Semesters im Fach Broadcastsystemtechnik ist
Prof. Dr. Matthias Schnöll